Clickertraining für Hunde
Was ist Clickertraining für Hunde, was kann man damit erreichen?
Clickertraining Hund ist eine äußerst effektive Methode der Hundeerziehung. Einer der größten Vorteile dieser Methode ist es, dass ausschließlich mit positiver Verstärkung und mit Belohnungen gearbeitet wird. Es gibt beim Clickertraining keine Strafen für den Hund, alles wird über ein System von Belohnungen gelehrt.
Das Problem mit Bestrafungen ist, dass sie den Hund einschüchtern und ängstlich machen können. Außerdem möchten die meisten Hundebesitzer nicht mit Bestrafungen arbeiten. Das Clickertraining Hund dagegen, macht Hund und Hundebesitzer einfach nur Spaß und durch das gemeinsame Training wird die Beziehung zwischen Mensch und Hund noch enger. Der Hund lernt auf spielerische Weise, zu verstehen, was sein Besitzer von ihm möchte – und auch Herrchen und Frauchen lernen ihren Hund viel besser kennen und sind oft über die enorme Intelligenz und die schnelle Lernfähigkeit des Hundes erstaunt.
Doch wie genau funktioniert das Clickertraining Hund?
Diese Methode konzentriert sich auf die Momente, in denen der Hund ein erwünschtes Verhalten zeigt. Dieses “gute” Verhalten wird dann verstärkt, indem der Hund dafür belohnt wird. Das bedeutet, dass Sie beispielsweise in dem Moment, in dem der Hund ganz brav an der Leine geht und weder zieht noch bellt, auf einen Knackfrosch, den Clicker, drücken und den Hund dann entweder mit einem Leckerli oder mit einem Spielzeug belohnen. Auf diese Weise lernt der Hund, dass das Clickergeräusch für ihn eine Belohnung bedeutet. Dadurch wird er sich ganz schnell merken, in welchen Situationen das Geräusch ertönt. Sie arbeiten also ausschließlich mit positiver Verstärkung, was immer die effektivste Methode des Lernens ist (übrigens nicht nur bei Hunden).
Ganz am Beginn des Clickertrainings wird der Hund zunächst lernen, dass jedes Clickern für ihn etwas Angenehmes bedeutet. Die ersten paar Tage müssen Sie dem Hund also beibringen, dass er eine Belohnung bekommt, wenn der Knackfrosch zum Einsatz kommt. Der Hund wird das ganz schnell verstehen, und von nun an sofort wissen, was das Geräusch für ihn bedeutet.
Der Vorteil des Clickertraining Hund ist, dass er schneller einsatzbereit ist als ein Leckerchen. Denn es ist sehr wichtig, dass der Hund im richtigen Moment belohnt wird. Manchmal sind die Augenblicke des erwünschten Verhaltens ja extrem kurz, beispielsweise eine kurze Kläffpause wenn es gerade an der Tür geklingelt hat, reagiert man nun nur Sekunden zu spät, und der Hund bellt schon wieder, dann belohnt man eben gerade nicht die Kläffpause, sondern das Bellen. Hier wird schon deutlich, dass es schwierig sein kann, dem Hund genau im richtigen Moment die Belohnung anzubieten. Meist ist der Hund ja in diesen Momenten auch gar nicht auf seinen Besitzer konzentriert, und es wäre erst einmal nötig, die Konzentration auf die Belohnung zu lenken. Das Geräusch des Clickers hingegen, ist viel schneller einsetzbar, und der Hund wird es auch dann bemerken, wenn er eigentlich abgelenkt ist. Im Übrigen gibt es die Clicker mittlerweile in verschiedenen Ausführungen und mit vielen verschiedenen Geräuschsvarianten. Sie können also auch einen elektrischen Clicker, der per Knopfdruck bedient wird, benutzen.
Das Clickertraining Hund kommt ursprünglich aus den USA, ist mittlerweile aber auch in Deutschland weit verbreitet. Viele Hundevereine und Hundeschulen bieten Clickertraining an. Gerade für den Anfang ist solch ein Training empfehlenswert, da ein Profi dabei hilft, Anfängerfehler zu vermeiden. Außerdem hat ein Außenstehender einen viel objektiveren Blick auf Hund und Halter und kann eingefahrene Verhaltensweisen leicht erkennen und gegebenenfalls auf Fehler hinweisen. Das schwierigste am Clickertraining ist es ja, den richtigen Moment zum Clickern abzupassen. Die schnelle Reaktion und das Clickern im richtigen Augenblick braucht aber meist nur ein wenig Training und geht dann bald in Fleisch und Blut über. Allerdings ist es fatal, wenn zu oft im falschen Moment geclickert wird, denn dadurch wird ja gerade das unerwünschte Verhalten des Hundes verstärkt. Das gesamte Clickertraining steht und fällt also mit dem richtigen Timing.
Abschließend ist zu sagen, dass ein Clickertraining-Kurs für Hund und Halter viel Spaß bedeutet. Der Hund freut sich über so viel positives Feedback. Außerdem sind Hunde von Natur aus lernbegierig und daher macht es ihnen große Freude, etwas Neues zu lernen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt des Clickertraining ist es, dass die Hunde durch die Notwendigkeit mitzudenken, danach müde und glücklich in ihr Körbchen fallen und erst einmal gründlich ausschlafen. Das Training ist für den Hund wie ein ausgedehnter Waldspaziergang. Und der Hundebesitzer wird auf jeden Fall begeistert sein, denn es ist einfach ein tolles Gefühl, auf diese positive Weise mit seinem Hund zu arbeiten.
Viel Freude für Hund und Herrchen/Frauchen beim
Clickertraining HUND